Carving-Schi - erhöhtes Verletzungsrisiko?

 

Carvingschi sind insgesamt kürzer als alte Schimodelle und zeichnen sich durch eine stärkere Taillierung und einem breiteren Schiende aus. Die Taille des Schi bestimmt den Schwungradius, das das Fahren auf der Kante erlaubt. Dadurch können höhere Kurvengeschwindigkeiten erzielt werden. Insgesamt aber wird die Richtungsstabilität und die Laufruhe beim Carvingschi geringer.

Sie brauchen aber keine Sorgen haben. Die meisten Carver sind breit einsetzbar und erlauben Schwünge aller Art. Die stärkerer werdenden Zentrifugalkräfte aber verlangen einen höheren muskulären Aufwand, um den Schi auf der Kante zu fixieren.

Das bedeutet, dass bei entsprechendem Fahrstil eine höhere Kondition des Schifahrers erforderlich ist. Heute werden Carvingschi von einer Großzahl der Schifahrer verwendet. Ein erhöhtes Verletzungsrisiko konnte nicht festgestellt werden. Lediglich der Verletzungsgrad ist höher angestiegen.

Die meisten Verletzungen sind nach wie vor, dass der Fahrer die Kontrolle über den Schi verliert und zu Sturz kommt. Hierbei stehen Kapselband und Meniskusverletzungen am Kniegelenk an erster Stelle. Bei den schweren Verletzungen kommt es aber in den letzten Jahren zu einer Häufung von Kopfverletzungen, sodass immer wieder auch für Erwachsene Sturzhelme empfohlen werden. Als Vorbereitung zum Schi fahren sollte man sich körperlich fit halten und eine entsprechende Kondition mitbringen. Wichtig ist auch, dass man sich selbst nicht überschätzt.

Ein vernünftiges, rücksichtsvolles Fahren und ein Anpassen der Geschwindigkeit an das eigene Können verhindert sowohl eigene Verletzungen als auch Verletzungen mit Fremdbeteiligung.

 


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Dr. Univ.Med. Christian LHOTKA

Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie

Privat und KfA-Arzt

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