Hallux-Operation

Hallux-Operation

HaluxDie Ursachen sind oft familiär bedingt. Spreizfußbildunge, falsches Schuhwerk, das zu kurz ist, zu hohe Absätze und eine zu enge Schuhspitze, Strumpfhosen. Vorbeugend kann man viel barfuß gehen, möglichst oft die Schuhe und die Absatzhöhe wechseln, Massagen, Fußzonenreflexmassagen, Dehnungsübungen und darauf achten, dass in den Schuhen möglichst viel Freiraum für die Zehen gewährleistet ist.

Eine Operation empfehle ich nur, wenn

wenn schon eine zunehmende Abnutzung des Großzehengrundgelenks am Röntgenbild festzustellen ist. Die häufigst angewandte Operationsmethode ist die Methode nach Austin oder nach Scarf. Hierbei wird der Knochen gerade gestellt und mit Schrauben, die entweder aus Titan oder selbstauflösend sind, fixiert. 

Die Operation:

Verformungen im Bereich des Vorderfußes, bei einer Zehe mit Höcker spricht man vom Hallux vagus und bei einer steifen Zehe vom Hallux rigilus, bereiten den Patienten oft große Schmerzen. Dazu kommt eine optische Beeinträchtigung und die Tatsache, dass man nicht mehr jeden Schuh tragen kann, den man will. Erste Maßnahmen um die Beschwerden zu lindern sind das Tragen von Einlagen und Fußgymnastik. Helfen diese Maßnahmen aber nicht, ist eine Operation unumgänglich.

Bei der Operation wird unter Regionalanästhesie eine Achsenkontrolle durchgeführt. Das bedeutet, dass die Zehe sozusagen wieder gerade gerichtet wird und Knochenüberstände, also ein Zuviel an Knochen, entfernt werden. Bei einigen Operationen erfolgt auch eine Stabilisierung mit Titanschrauben. Es gibt aber für jede Fehlstellung des Fußes eine Vielzahl von Operationsverfahren und oft müssen auch mehrere kombiniert werden. Dr. Lhotka wählt im Vorfeld die für den Patienten am besten geeignete Methode aus und bespricht diese ausführlich mit ihm.

Bis zu fünf Wochen nach der Operation muss der Patient spezielle Schuhe tragen, welche aber seine Mobilität nicht beeinträchtigen. Gelegentlich kommt es nach der Operation zu Schwellungen oder Ödemen, die jedoch bald wieder abklingen. Nach cirka acht Wochen erlangt der Patient aber seine volle Mobilität wieder zurück.

Der Behandlungserfolg:

Bereits etwa acht Wochen nach der Operation können Sie den betroffenen Fuß wieder voll belasten. Nur in Einzelfällen kann es auch länger dauern, bis die gänzliche Belastbarkeit zurückkehrt.

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