Knochenmarksödem

Knochenmarksödem

Ist eine Störung des Knochenstoffwechsels und der Knochendurchblutung. Sie kann durch einen Unfall, Überlastung oder Gefäßverschluss kleiner Gefäße entstehen. Hierbei kommt es zu einer Stauung von Flüssigkeit im Knochen. Dadurch wird dieser schlechter ernährt, was in weiterer Folge zu Ermüdungsbrüchen und zum Knochenabsterben in betroffenen Gelenksabschnitten führen kann, den sogenannten Osteonekrosen, Morbus Albeck genannt. Die Diagnose erfolgt mittels Magnetresonanztomograhie, hierbei zeigen sich ausgedehnte weiße Flecken in der TS Einstellung. Therapie: Entlasten, Ruhigstellung, Lymphdrainagen, Vitamin D und Kalzium, Ilumedin, Prostavasil (zeigt manchmal gute Ergebnisse, ist aber zur Zeit noch nicht zugelassen für diese Indikation.) Ich persönlich kann von sehr guten Erfolgen mit Stosswellentherapie und pulsierendem Magnetfeld mit 2,5 Teslar Stärke verweisen. In seltenen Fällen muss eine operative Sanierung durchgeführt werden.

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