Patientenfragen

fww79578

„Ich habe mir jetzt neue Carving-schi besorgt. Steigt dadurch mein Verletzungsrisiko beim Schifahren?“

Carvingschi sind insgesamt kürzer als alte Schimodelle und zeichnen sich durch eine stärkere Taillierung und einem breiteren Schiende aus. Die Taille des Schi bestimmt den Schwungradius, das das Fahren auf der Kante erlaubt. Dadurch können höhere Kurvengeschwindigkeiten erzielt werden. Insgesamt aber wird die Richtungsstabilität und die Laufruhe beim Carvingschi geringer.

Sie brauchen aber keine Sorgen haben. Die meisten Carver sind breit einsetzbar und erlauben Schwünge aller Art. Die stärkerer werdenden Zentrifugalkräfte aber verlangen einen höheren muskulären Aufwand, um den Schi auf der Kante zu fixieren.

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knie

„Ich bin 55 Jahre alt und habe nach Sportunfällen in beiden Kniegelenken schwere Knorpelschäden. Ist es möglich, gleichzeitig beide Kniegelenke zu ersetzen und ist das nicht sehr riskant?“

Störungen der gesamten Funktionseinheit des Kniegelenks, verursacht durch Abnützungserkrankungen, der so genannten Arthrose, oder auch nach Verletzungen, können heute mit den künstlichen Gelenken dem Patienten wieder eine gute Lebensqualität bieten und die Funktion wiederherstellen.

Das künstliche Gelenk ersetzt die zerstörten Gelenksanteile. Wichtig ist, dass die Seitenbänder fest erhalten sind, die Belastungsachse durch den Mittelpunkt des Kniegelenks verlängerbar in den Mittelpunkt des Hüftkopfes durchs Sprunggelenk läuft. Nur so gewährleistet es eine gute Funktion, auch über Jahrzehnte.

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fww79604

„Ich habe jetzt nach dem vielen Schnee schaufeln starke Schmerzen im Ellbogen und kann kaum mehr mit gestrecktem Arm ein Glas einschenken.“

Sie leiden wahrscheinlich an dem so genannten Tennisellbogen bzw. Golfer-Ellbogen. Dieser Name hat sich eingebürgert für ein Überlastungssyndrom an der Ansatzstelle der Unterarmmuskulatur am Ellbogen. Der Schmerzpunkt ist entweder innen oder außen am knöchernen Vorsprung des Ellbogens.

Durch ein Muskelungleichgewicht kommt es zu einer Überbelastung und Reizung der Sehnenansätze und der umgebenden Knochenhaut. Dementsprechend schmerzhaft verläuft die Erkrankung. Wichtigste Therapie ist einmal das Vermeiden  der Fehlbelastung und Dehnungsübungen.

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IMG 5279

„Ich bin ein aktiver Sportler. Ich gehe viel Laufen, Rad fahren und jetzt im Winter Schi fahren. In letzter Zeit habe ich immer wieder einen diffusen Schmerz am Außenrand des Knies, besonders bei Beugung.“

Dieser unklare Schmerz am Außenrand des Knies mit einer Druckschmerzempfindlichkeit ca. 2 cm über dem Kniegelenksspalt der beim Beugen zunimmt, wird durch das so genannte Iliotibialisband ausgelöst.

Der so genannte Traktus iliotibialis ist ein kräftiges Band, das vom Beckenkamm zum Außenrand des Schienbeinkopfes verläuft. Beim Beugen und Strecken des Kniegelenks gleitet es über dem äußeren Rand des Oberschenkelknochens. Das kann zu Reibungen, Reizungen und zu diesem so genannten Scheuersyndrom führen.

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KP140301

„Ich habe vor 2 Jahren ein künstliches Hüftgelenk bekommen. Da wurde mir gesagt, dass es 20 Jahre halten soll. Jetzt lese ich in der Zeitung, dass die Hüftgelenke zu rosten beginnen, brechen und alle ausgetauscht werden müssen. Was soll ich tun?“

Das Einsetzen von künstlichen Hüftgelenken ist in den letzten Jahre zu einer Routineoperation in Österreich geworden. Es werden pro Jahr ca. 16.000 künstliche Hüften implantiert. Diese werden mit unterschiedlichen Techniken eingesetzt. Letzte, zeitgemäßeste Technik, ist die minimal invasive Operationstechnik, bei der der Muskel nicht mehr durchtrennt, sondern lediglich aufgedehnt wird.

Diese Technik gewährleistet für den Patienten eine schnellere Mobilisierung und auch der Muskelaufbau ist viel einfacher, erfordert aber spezielle Schulung und Kenntnis des Operateurs, da der Zugang deutlich kleiner ist und somit die Übersicht nur von einem erfahrenen Orthopäden behalten wird.

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huefte5889

„Ich bin ein 45-jähriger, sportlicher Mann. Seit einigen Monaten habe ich bei Belastung Beschwerden im Bereich der rechten Leiste. Die Beweglichkeit der rechten Hüfte hat sich deutlich verändert.“

Einseitige Beweglichkeitseinschränkung bei jungen Männern, die keinen angeborenen Hüftschaden haben, sollte unbedingt mit einem Röntgen und einer Magnetresonanz abgeklärt werden.

In den meisten Fällen liegt nämlich eine so genannte „Synoviale Chondromathose vor. Das ist eine Erkrankung, wo Knorpelzellen und Gelenkszotten verkalken. Meistens treten Schmerzen und Bewegungsbehinderung auf. Im Röntgen kann man dann in den meisten Fällen Kalkschollen erkennen.

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CT725911

„Ich soll jetzt eine Hüftoperation bekommen und mir wurde eine Spinalanästhesie zur Schmerzausschaltung empfohlen. Ich habe aber große Furcht davor.“

Anästhesie bedeutet Unempfindlichkeit gegenüber Schmerz und anderen Reizen. Im Gegensatz zur Allgemeinanästhesie oder Vollnarkose, bei denen Ihr Schmerzempfinden im ganzen Körper ausgeschaltet ist, betäubt die Regionalanästhesie nur den Teil Ihres Körpers, der gerade operiert wird.

So wird durch die so genannte Plexusanästhesie, nur das Schmerzempfinden in einem Arm ausgeschaltet, oder die Spinal- bzw. Periduralanästhesie erlaubt Eingriffe an den Beinen, Füßen und im Becken schmerzfrei durchzuführen. Das Bewusstsein bleibt bei der Regionalanästhesie erhalten.

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fuss vornach

„Ich leide unter starken Schmerzen im Bereich der Großzehe und kann diese kaum mehr abbiegen.“

Sie leiden unter einem so genannte Hallux rigidus. Dies führt zu einer zunehmenden Steifigkeit der Großzehe mit schmerzhafter Bewegungseinschränkung im Großzehengrundgelenk.

Es zeigt sich, dass es zu einer kontinuierlichen Gelenksspaltverschmälerung im Laufe der Zeit kommt. Zusätzlich treten auf der Seite Knochenneubildungen auf. Das Gelenk wird immer dicker und letztendlich führt es im Endstadium zu einer schmerzhaften Einsteifung.

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knie vornach

„Ich leide seit Jahren unter Schmerzen im Kniegelenk, möchte aber eine Operation vermeiden.“

Abgesehen von einer Änderung der Lebensumstände, wie Umstellung der Ernährung und Gewichtsreduktion, sowie zusätzliche Bewegung, gibt es einige Möglichkeiten zur Verbesserung der Lebensqualität. Sie sollten gemeinsam mit Ihrem Orthopäden die für Sie maßgeschneiderte Therapie auswählen.

Als Möglichkeiten stehen zusätzlich zu den physikalischen Therapien und Kuren noch Infiltrationen und Knorpelaufbaukuren, die in das Kniegelenk eingespritzt werden, Tabletten, die den Stoffwechsel und der Gelenksschmieren anregen sowie körpereigene Arthrose- und Entzündungshemmstoffe, die aus dem eigenen Blut gewonnen werden und danach wieder in das Kniegelenk eingespritzt werden, zur Verfügung.

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 WMW7548

„Wenn ich in der Früh aufstehe habe ich das Gefühl, dass ich mir einen Nagel eingetreten habe, da jeder Schritt starke Schmerzen verursacht.“

Ursache für diesen Schmerz ist wahrscheinlich ein Fersensporn. Dieser entwickelt sich durch eine Überbeanspruchung der Sehnenplatte der Fußsohle, wobei es zu wiederholten Mikroeinrissen der Sehne und zu einer chronischen Entzündung des umliegenden Gewebes kommt. In weiterer Folge führt es dann zu Kalkablagerungen und es entsteht ein so genannter Knochensporn.

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